Die Einreichung bei FH BFI "exzellente Lehre"

Ausgangslage

Die Student*innen des Bachelor Studiengangs „Technical Sales and Marketing“ an der Fachhochschule des BFI Wien haben bereits umfangreiches betriebswirtschaftliches und rechtliches Wissen erworben, konnten dieses jedoch nicht derart anwenden, um ein großes Unternehmen in der Wirtschaftspraxis zu führen.


Lernziele

Ausgehend von einem fundierten betriebswirtschaftlichen Wissen, das Studierende in vorangegangen Lehrveranstaltungen bereits erworben haben, verfolgt das Lehrprojekt das Ziel, Studierenden eine praxisnahe und interaktive Lernerfahrung im Bereich der Unternehmensführung zu ermöglichen. Dabei sollen sie lernen, wirtschaftliche und rechtliche Zusammenhänge zu erkennen, strategische Entscheidungen zu treffen und deren Auswirkungen kritisch zu analysieren.
Konkret sollen die Teilnehmenden:

  • Theorie in die Praxis umsetzen: Sie wenden ihr betriebswirtschaftliches Wissen in realistischen Entscheidungssituationen an und erleben die Auswirkungen in einem dynamischen Marktumfeld.
  • Unternehmerische Gesamtzusammenhänge verstehen: Die Studierenden sollen durch die Simulation ein tieferes Verständnis für die Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Unternehmensbereichen wie Marketing, Produktion, Finanzen und Recht entwickeln.
  • Führungskompetenzen entwickeln: Studierende übernehmen Verantwortung für ein Unternehmen, treffen strategische Entscheidungen und lernen, mit Risiken und Unsicherheiten umzugehen.
  • Jahresabschlüsse und Kennzahlen interpretieren: Sie erstellen und analysieren Finanzberichte und nutzen Kennzahlen als Basis für fundierte Geschäftsentscheidungen.
  • Rechtliche Rahmenbedingungen kennenlernen: In simulierten Aufsichtsratssitzungen erleben sie die Verantwortlichkeiten und Haftungsfragen von Unternehmensleitungen.
  • Strategische Planung und Innovationsfähigkeit stärken: Sie entwickeln langfristige Unternehmensstrategien und setzen Investitionen gezielt ein.
  • Kommunikations- und Präsentationsfähigkeiten ausbauen: Sie lernen, ihre Entscheidungen überzeugend zu präsentieren und kritisch zu reflektieren.

Dies sind nur die groben Lernziele. Die detaillierten Kompetenzen finden Sie bei der kompetenzorientierten Leistungsbeurteilung im Reiter "Ergebnis".


Didaktisches Konzept

Die Simulation basiert auf einem kooperativen, interaktiven, praxisorientierten und interdisziplinären Lernansatz, der Studierende durch digitale Tools, Teamarbeit und realitätsnahe Szenarien aktiv in den Lernprozess einbindet. Das didaktische Konzept greift auf mehrere bewährte, aber neu kombinierte hochschuldidaktische Prinzipien zurück:


  • Problem-Based & Action Learning: Studierende bearbeiten realistische Geschäftsprobleme, die keine eindeutigen Lösungen haben. Sie treffen Entscheidungen unter Unsicherheit und erleben die Konsequenzen ihrer Maßnahmen – ein zentraler Bestandteil modernen, kompetenzorientierten Lernens.
  • Interdisziplinäres Lernen durch fächerübergreifende Perspektiven: Wirtschaft und Recht werden nicht getrennt vermittelt, sondern miteinander verzahnt. Dies ermöglicht ein ganzheitliches Verständnis der Unternehmensführung und bereitet auf reale, komplexe Entscheidungssituationen in der Praxis vor.
  • Digitale Transformation & hybrides Lernen: Die Simulation kombiniert digitale Entscheidungsprozesse auf der Plattform „Bizilliance.com“ mit analogen Reflexionsphasen in Präsenzveranstaltungen. Dadurch wird nicht nur inhaltliches Wissen vermittelt, sondern auch die Fähigkeit geschult, digitale Tools für datenbasierte Geschäftsentscheidungen zu nutzen – eine Schlüsselkompetenz für moderne Führungskräfte.
  • Authentische Rollenübernahme & Peer-Feedback: Studierende übernehmen abwechselnd die Rolle des Vorstands und des Aufsichtsrats, präsentieren ihre Geschäftsstrategie und verteidigen ihre Entscheidungen. Diese spielerische, aber realitätsnahe Interaktion fördert sowohl kritisches Denken als auch Kommunikations- und Verhandlungskompetenzen.
  • Positives Fehlerlernen & Lessons Learned: Fehlentscheidungen sind explizit erwünscht und werden nicht bestraft, sondern als wertvolle Lernchance betrachtet. Dies fördert eine reflektierte, resiliente Führungskultur, die Studierende auf reale wirtschaftliche Herausforderungen vorbereitet.
  • Kompetenzorientierte Beurteilung: Statt klassischer Prüfungen werden die Studierenden über ihre strategischen Entscheidungen, deren Präsentation und Reflexion beurteilt. Dies entspricht modernen hochschuldidaktischen Prinzipien und stärkt langfristig die Selbstwirksamkeit und Problemlösungskompetenz der Teilnehmenden.

Methodische Umsetzung

  • Teamarbeit in Vorstandsrollen: Jedes Team besteht aus drei Vorständen – Marketing & Vertrieb, Produktion & Entwicklung sowie Finanzen. In dieser Konstellation treffen die Studierenden gemeinsam unternehmerische Entscheidungen und tragen Verantwortung für den Erfolg ihres Unternehmens.
  • Aufsichtsratssitzungen & Peer-Feedback: Studierende übernehmen abwechselnd die Rolle des Vorstands und des Aufsichtsrats. In den Sitzungen analysieren sie ihre Unternehmenskennzahlen, reflektieren strategische Entscheidungen und erhalten konstruktives Feedback von anderen Teams.
  • Ranking & Wettbewerbsfaktor: Ein Ranking nach betriebswirtschaftlichen Kennzahlen (z. B. Umsatz, Gewinn, Marktanteil) und weiteren KPIs wie Arbeitsklima und Gemeinwohl schafft eine motivierende Wettbewerbssituation. Dieser Vergleich fördert die kritische Analyse der eigenen Strategie und die Entwicklung innovativer Lösungsansätze.
  • Hybride Lernformate: Die Simulation kombiniert digitale Entscheidungsprozesse auf der Plattform „Bizilliance.com“ mit Präsenzveranstaltungen, in denen Reflexion, strategische Diskussionen und Peer-Feedback im Vordergrund stehen.
  • Interdisziplinäre Begleitung durch Experten: Die Simulation wird durch erfahrene Dozierende aus Wirtschaft und Wissenschaft begleitet. (siehe Team)

Die Software

Wir haben uns für die Simulation BIZilliance.com entschieden, weil diese – obwohl sie anfänglich komplex erscheint – die Praxis eines Fertigungsbetriebes sehr gut abbildet. So können z.B. die Teams aus einer Liste von 100 Maßnahmen bzw. Projekten jene wählen, die für die gewählte Strategie zu bestimmten Zeitpunkten über die KPI (Key Performance Indices) auf die operative Ebene durchschlagen.

Die Simulation kann online sowohl in Präsenz wie auch ortsunabhängig eingesetzt werden. Dabei hat der Lehrende umfangreiche Tools zur Verfügung, mit denen er den Ablauf online in realtime verfolgen und eingreifen kann.

Hier sehen Sie einige Beispiele der Auswertungen:

Benchmarking Benchmarking: Damit wird die Entwicklung der Teams in einer Gruppe dargestellt. Wobei aus 15 Kennzahlen und 16 KPI gewählt werden kann. (Tipp: Klicken Sie auf das Bild, um es in mittlerer Größe zu sehen. Die Originalgröße können Sie mit der rechten Maustaste in einem neuen Fenster ansehen.)
Marktanteile Marktanteile: Hier können die Teams für jedes Quartal ihre Marktanteile ansehen. Wenn sie in einem Markt der Marktführer sind, haben sie im folgenden Quartal einige Vorteile.
KPI KPI: Mittels der Projekte können die Teams die Key Performance Indices (KPI) beeinflußen. Diese sind miteinander in komplexer Weise vernetzt. Ein Projekt kann mehrere KPI in unterschiedlicher Weise verändern. Die Wirkung kann möglicherweise zeitversetzt erfolgen und läßt mit der Zeit wieder nach. Der aktuelle Stand der KPI wird in den betroffenen Bereichen jeweils mit einer Grafik dargestellt. KPI im grünen Bereich ( ab 80) eröffnen neue Chancen in unterschiedlichen Bereichen. So können beispielsweise neue Kunden gewonnen, die Maschinen besser ausgelastet oder neue Produkte entwickelt werden. Die Wirkung der Projekte auf die KPI ist auch von der gewählten Strategie abhängig.
G&V G&V:Die Gewinn – und Verlustrechnung ist ein Beispiel von zahlreichen Auswertungen. Dabei hat jedes Team Zugriff auf alle Auswertungen der anderen Teams, die es zu analysieren und richtig zu interpretieren trainiert.
Ranking Ranking:Hier werden alle Teams nach 14 Kennzahlen, deren Beschreibung unten ausgeführt ist, verglichen. Um die Sortierung zu ändern, klicken sie in die Spalte. Weitere Informationen über die Daten eines Teams können mit einem Klick auf das Logo analysiert werden.
Ablauf der Simulation

Nachdem die Teams zu Beginn eine von 4 Strategien gewählt und die Planung erstellt haben, sind jedes Quartal zahlreiche Entscheidungen gemeinsam im Team zu fällen.


  • Der Verkauf hat die Aufgabe, möglichst viele Aufträge zu gewinnen. Er hat dabei mehrere Möglichkeiten. Beispielsweise kann er bei internationalen Ausschreibungen – allerdings im Wettbewerb zu anderen Teams – anbieten oder versuchen einen Bestand an Stammkunden aufzubauen und zu behalten. Das kann er mit geeigneten Projekten (wie Messen, Seminare, Werbung…) bewirken. Er kann auch in andere Märkte expandieren. Wenn die Kunden zufrieden sind (was durch Projekte gestützt werden kann) schließen sie lukrative Serviceverträge ab.
  • Der Produktionsvorstand ist verantwortlich, diese Aufträge fristgerecht ausliefern zu können. Er muss dafür zeitgerecht die erforderliche Produktionskapazitäten schaffen, das Material möglichst günstig zum optimalen Zeitpunkt zu beschaffen und in Absprache mit dem Verkauf neue Produkte entwickeln. Mittels der Wahl von Projekten muss er für eine hohe Produktivität und gleichzeitig für eine maximale Qualität sorgen.
  • Der Finanzvorstand sorgt für die optimale Finanzierung, führt die Bücher, erstellt den Abschluss und errechnet die Kennzahlen. Diese werden dann gemeinsam analysiert, mit jenen der anderen Teams verglichen und bilden die Grundlage für die Planung des folgenden Quartals. Es können auch Aktien der Mitbewerber oder auch eigene gekauft bzw. verkauft werden. Dabei lernen sie einiges über die Börse.

Diese Rollen werden im Team nach jeder Aufsichtsratssitzung neu verteilt, so dass jedes Mitglied jede Rolle einmal übernimmt. Lediglich die Funktion des CEO bleibt alle 3 Jahre gleich besetzt.

KPI Ablauf: Die Teams können die Aufgaben in beliebiger Reihenfolge erledigen. Nur wenn sie im Bereich Finanz die Fixkosten bezahlt haben, können sie keine Geschäfte mehr tätigen. Damit wird der Quartalsabschluss eingeleitet. Ratsam wäre es, zuerst im Verkauf Aufträge zu generieren und gleich mal bei den Ausschreibungen (Market auction) mitzumachen. Vom Auftragsbestand leiten sich dann die anderen Planungen ab. Bevor sie die Produktionsplanung beginnen, sollten sie die KPI prüfen. Vielleicht können Sie noch eine kostengünstige Mehrproduktion (ohne Fertigungskosten) bewirken.
Zeitrahmen

Kickoff: In einer Präsenzveranstaltung werden die Lernziele der Simulation sowie die Eckpunkte deren praktischer Steuerung erklärt. (2 Zeiteinheiten)

Danach folgen 4 Blöcke zu jeweils 4 Zeiteinheiten. Die ersten 4 Quartale der Simulation benötigen den ersten Block, da die Studierenden die Zusammenhänge der - zuerst komplex erscheinenden - Simulation erforschen müssen.

In der weiteren Folge steigt die Lernkurve derart an, dass die folgenden 2 Jahre jeweils in 2 bis 3 Zeiteinheiten durchgeführt werden können.

Somit stehen ca. 40% des Zeitrahmens für die Rollenspiele, Benchmark und Due Diligence zur Verfügung.


Rollenspiel Aufsichtsratssitzung

Nach jedem vollen Jahr präsentieren die Vorstände jedes Teams die Ergebnisse und den Ausblick auf die folgenden Quartale vor dem Aufsichtsrat. Dieser besteht aus Mitgliedern anderer Teams und dem Vorsitzenden (i.d.R. Seminarleitung). Die Mitglieder müssen im Vorhinein die Fragen an den Vorstand schriftlich abgeben. Diese resultieren aus der Analyse des Jahresabschlusses, wobei das Verständnis der Kennzahlen und deren richtige Interpretation vertieft und trainiert werden. Im geschützten Rahmen der Simulation wird die Unternehmensführung ermutigt, eigene Fehler zu identifizieren und mit dem Gremium zu besprechen, um daraus positive „lessons learned“ abzuleiten. Die Dozenten unterstützen aktiv als Ansprechpartner und Ratgeber Vorstand und Aufsichtsrat.

Dieser Prozess fördert das Verständnis für die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie für die Interpretation betriebswirtschaftlicher Daten und stärkt die Fähigkeit, fundierte Entscheidungen zu treffen.

Hier sehen Sie einige Beispiele von Präsentationen der Teams bei der Aufsichtsratssitzung in der Rolle des Vorstandes:


Präsentation Meeresglanz Präsentation Boote Präsentation Ocean
Benchmark

Im Anschluss an die Simulation vergleichen die Studierenden die Entwicklung der Kennzahlen ihres Unternehmens mit denen eines ausgewählten anderen Teams. Die Studierenden analysieren die unterschiedlichen Entwicklungen und stellen Überlegungen zu den unternehmerischen Entscheidungen an, die diesen zugrunde lagen.


Due Diligence

Ein weiteres Highlight der Simulation ist die Vorbereitung auf den fiktiven Verkauf des Unternehmens zum Abschluss der Lehrveranstaltung. Nach zwölf Quartalen stellen die Teams ihr Unternehmen im Rahmen einer Due Diligence vor. Dies erfordert eine detaillierte Analyse aller relevanten Finanz- und Betriebsdaten, um potenziellen Käufern einen vollständigen Überblick über die Unternehmenssituation zu geben. Dieser Prozess fördert das Verständnis für die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen, die mit einer Unternehmensveräußerung verbunden sind.


Externer Berater

Neben den Aufsichtsratssitzungen erhalten die Studierenden regelmäßig Feedback von einem externen Berater, Prof. Uwe Gutwirth, der die Simulation entwickelt hat. Er stellt sicher, dass die Studierenden die komplexen Zusammenhänge der Simulation verstehen, gibt praxisnahe Ratschläge und beantwortet Fragen. Das Feedback ist besonders wertvoll, um die eigenen Ergebnisse zu verbessern und die strategische Ausrichtung des Unternehmens anzupassen.

Knut Sönnichsen

Knut Sönnichsen: Der Lehrgangsleiter war in verschiedenen Unternehmen als Syndikusanwalt tätig und ist derzeit Head of Legal des Business Unit Sustainable Power Solutions bei Rolls Royce. Seine umfassenden Erfahrungen aus der Wirtschaftspraxis bringt er in die Lehrveranstaltung ein, so z.B. die rechtlichen Rahmenbedingungen des Zusammenspiels von Vorstand und Aufsichtsrat.
Insbesondere zur Situation, in der sich die Studenten am Anfang der Wirtschaftssimulation befinden, konnte Knut Sönnichsen den Studierenden konkrete Beispiele aus der Praxis mitbringen: Welche rechtlichen und unternehmerischen Risiken wurden aus eigener Erfahrung beim Aufbau eines neuen Unternehmens eingegangen? Was lief -rückblickend betrachtet gut – was lief schlecht? Diese konkreten Anhaltspunkte haben den Studierenden geholfen, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen.

Uwe Gutwirth

Uwe Gutwirth: Der Unternehmensberater und Architekt der Simulation Bizilliance trat als externer Berater auf.

Er hat ebenfalls online Zugriff auf alle Entscheidungen und Ergebnisse der Teams. Er gibt den Teams über Zoom nach jedem Jahr ein Feedback, Ratschläge wie sie ihr Ergebnis verbessern können, beantwortet Fragen und erläutert Zusammenhänge der komplexen Simulation aus der Sicht der Wirtschaftspraxis.

Er unterstützt die Seminarleitung bei der Organisation der Simulation und steht während der Lehrveranstaltung jederzeit für Fragen zur Verfügung und kann ev. technische Probleme sofort online lösen.


Cross-funktionale Expertise

Der Veranstaltungsleiter Knut Sönnichsen bringt seine Expertise als Syndikusanwalt zum rechtlichen Rahmen der Unternehmensführung ein, der Architekt der Simulation Prof. Uwe Gutwirth steht in betriebswirtschaftlichen Belangen bedarfsorientiert als Coach bzw. Supervisor zur Verfügung.

kompetenzorientierte Leistungsbeurteilung

Neben der Beurteilung der Präsentationen des Vorstandes in der Aufsichtsratssitzung werden auch die Qualität der Fragen der Mitglieder der Aufsichtsratssitzung sowie deren Beantwortung durch den Vorstand mit einem Punktesystem bewertet.

Nach Abschluss der Simulation zeigen die Studierenden anhand einer detaillierten Präsentation alle für einen fiktiven Unternehmensverkauf relevanten Finanz- und Betriebsdaten.
Dabei wird ihr Verständnis für die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen, die mit einer Unternehmensveräußerung verbunden sind, ebenfalls bewertet.


Weiteres fließt der automatische Notenvorschlag des Bewertungstools der kompetenzorientierten Leistungsbeurteilung von Bizilliance ein. Hier ein Beispiel.

Die Gewichtung der einzelnen Kompetenzen (In der ersten Spalte) kann die LV-Leitung nach eigenen Schwerpunkten ändern, was dann automatisch zu einer Neuberechnung des Notenvorschlags führt. Neben der Kompetenz werden die Deskriptoren angeführt, diese definieren den Grad der Erreichung der Kompetenz, der für eine bestimmte Note erforderlich ist. Wenn keine grüne Markierung sichtbar ist, wurde die Kompetenz gar nicht erreicht.

Motivation
Studenten

Durch das Ranking aller Teams nach 15 betriebswirtschaftlichen Kennzahlen und 16 KPI (Key Performance Indices wie Arbeitsklima oder Gemeinwohl) entsteht ein sportlicher Ehrgeiz und die Motivation, die Ergebnisse der anderen Teams zu analysieren, deren Strategie zu erkennen und in der eigenen Planung zu berücksichtigen.

Weil sich die Teams mit ihrem Unternehmen identifizieren entsteht eine Spannung, die den nachhaltigen Lernprozess unterstützt.

Dies wurde auch von vielen Studierenden mit sehr positivem Feedback bestätigt.

Ergebnisse der Lehrveranstaltung

• Am Ende der Simulation haben die Studierenden nicht nur ihre betriebswirtschaftlichen Fähigkeiten weiterentwickelt, sondern auch wertvolle Erfahrungen in der praktischen Anwendung von rechtlichen und wirtschaftlichen Konzepten gesammelt. Sie erkennen, wie komplex die Führung eines Unternehmens sein kann und wie wichtig es ist, gemeinsam im Team strategische Entscheidungen mit einem umfassenden Verständnis für alle relevanten Faktoren zu treffen.

• Selbst wenn das eigene Unternehmen am Ende der Simulation Insolvenz anmelden muss, haben die Studierenden durch diese praxisorientierte Erfahrung wertvolle Lernprozesse durchlaufen. Sie sind besser auf die Herausforderungen der realen Unternehmensführung vorbereitet und verstehen die Bedeutung der richtigen Entscheidungsfindung aus rechtlicher und wirtschaftlicher Sicht.

Hier sehen Sie ein Feedback von Studenten und Kommentare der Lehrbeauftragten: Video

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